Über das Projekt

INEDU ist ein Erasmus+ KA220 – Kooperationspartnerschaften in der Hochschulbildung (Erasmus+2024-1-PL01-KA220-HED-000256427) Projekt mit einer Laufzeit von 24 Monaten (01/10/2024 – 30/09/2026). Das Konsortium besteht aus vier europäischen Universitäten:

Ziele des Projekts

Die Entstehung des INEDU-Projekts basiert auf gemeinsamen Werten und Überzeugungen: Inklusive Hochschulbildung ist ein Schlüsselelement beim Aufbau einer modernen Gesellschaft. Sie trägt sowohl zur nachhaltigen Entwicklung des Einzelnen als auch zur Förderung von Werten wie Gleichheit, Toleranz und Respekt bei. Das Projekt INEDU ist eine Antwort auf die Notwendigkeit, eine entsprechende Kultur an europäischen Hochschulen zu schaffen, die als ein System verstanden wird, das von den Mitgliedern einer bestimmten Gemeinschaft geteilt wird und geeignete Werte und Kategorien für die Organisation und Gestaltung der verschiedenen Lebensbereiche bereitstellt

Ziele des Projekts:

1.

Erweiterung des Wissens von akademischem Personal, Verwaltungspersonal, Personal in Büros für Studierende mit Behinderungen, Studierenden und Studienbewerbern über innovative Lösungen durch die Analyse und Präsentation internationaler guter Praktiken im Bereich der inklusiven Bildung

2.

Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Erweiterung des Wissens über die Schaffung eines inklusiven akademischen Umfelds durch die Entwicklung eines Wissenskompendiums über den Umgang mit und die Unterstützung von Studierenden mit Behinderungen und sonderpädagogischem Förderbedarf

3.

Erweiterung des Wissens und der Kompetenzen zur Schaffung eines inklusiven akademischen Umfelds durch die Entwicklung einer digitalen Bildungs- und Informationsplattform für Lehrende, Verwaltungspersonal und Studierende zur Unterstützung von Studierenden mit Behinderungen und sonderpädagogischem Förderbedarf

4.

Verbesserung der Kompetenz zur Schaffung einer inklusiven Kultur in Studentengruppen durch die vorgeschlagenen Workshop-Szenarien für Lehrkräfte und andere Interessengruppen

5.

Abbau von Ängsten und Unsicherheiten bei Studienbewerbern und Studierenden mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen durch die Entwicklung eines Leitfadens, der ihnen zeigt, wie sie Unterstützung im Hochschulprozess erhalten können

6.

Sensibilisierung verschiedener Bereiche der Gesellschaft für die Probleme von Studierenden mit Behinderungen und besonderen Bildungsbedürfnissen und Suche nach innovativen Lösungen in diesem Bereich durch die Organisation einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz, die einen optimalen Rahmen für den Austausch von Ideen und Meinungen bietet

An wen richtet sich das Projekt?

Zielgruppen des INEDU-Projekts:

  • Lehrer,
  • Verwaltungspersonal,
  • akademische Fachkräfte und Assistenten für Schüler mit besonderen Bedürfnissen,
  • Studienbewerber und Studierende mit Behinderungen.

Erwartete Auswirkungen des Projekts

Das vorgeschlagene INEDU-Projekt ist gut positioniert, um Synergien zwischen den verschiedenen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Jugendarbeit zu schaffen und so eine umfassende und mehrdimensionale Wirkung zu erzielen. Die Initiative ist von Natur aus darauf ausgerichtet, diese Bereiche miteinander zu verbinden, indem integrative Bildungspraktiken in die formale Hochschulbildung und in die nichtformale Bildung für die Gesellschaft im Allgemeinen integriert werden. Durch die Entwicklung eines Kompendiums zur inklusiven Bildung (PR1) und die Erstellung verschiedener KI-basierter Szenarien (PR2) für Lehrkräfte fördert das Projekt einen ganzheitlichen Ansatz, der in verschiedenen Bildungskontexten, Ausbildungsprogrammen und Initiativen zur Jugendpartizipation anwendbar ist.
Das Trainingsprogramm zur inklusiven Bildung für Lehrkräfte (PR3) ist eine der Schlüsselkomponenten und dient als Brücke zwischen Bildung und Ausbildung. Es verbessert nicht nur die Fähigkeiten der Pädagogen, sondern steht auch im Einklang mit den umfassenderen Ausbildungszielen im Bildungssektor. Das erworbene Wissen kann nahtlos auf Jugendprogramme übertragen werden, wodurch sichergestellt wird, dass inklusive Prinzipien in Jugendentwicklungsaktivitäten integriert werden.